Vorstand Emmental und Entlebuch
Wir sind transparent, hier finden Sie unsere Statuten
Vom Tierarzt bis zum Nagelstudio
Viele Geschäfte im Emmental und Entlebuch schenken ihrer Kundschaft Probon,
als Dankeschön für den regionalen Konsum:
vom Detailhandel über Tierärzte, Kosmetikstudios bis hin zum Optiker.
Interessiert an Probon?
Haben Sie ein Gewerbe und sind daran interessiert,
Ihrer Kundschaft Probon zu schenken?
Dann melden Sie sich unverbindlich bei unserem Sekretariat:
079 737 79 68, sekretariat@probon-emme.ch
Geschichte
Entstehung
Die «Rabattmärkeler» Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in der Schweiz überall «Rabattvereine» gegründet. Das eine Ziel: Die Barzahlung sollte gefördert werden. In der damaligen Zeit liessen die Kunden die Einkäufe «aufschreiben», um sie dann Ende Monat zu begleichen; mit den Krisenjahren verschlechterte sich jedoch die Zahlungsmoral. Das zweite Ziel: Die Detaillisten wollten sich mit dem Zusammenschluss und der einheitlichen Rabattregelung auch gegen das Aufkommen der Warenhäuser oder gegen die damals schon mächtigen «Konsumvereine» wehren. Nach und nach entwickelte der Verein im Amt Signau weitere Tätigkeiten: vom Weiterbildungskurs über Kundenreisen bis zur Durchführung von Weihnachtsausstellungen.

In den Statuten von 1919 wurden auch die Pflichten der Mitglieder festgelegt. Neben dem Anbringen einer Mitgliedertafel «von aussen gut sichtbar», sowie «Bei Gelegenheit den Konsumenten unsere Marken zu empfehlen», wurden die Mitglieder auch ermahnt, in der Abfassung der Inserate den Grundsatz: «Leben und leben lassen», zu respektieren.
An der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 15. Oktober 1923 erfolgte die Umwandlung von der Genossenschaft zum «Rabattverein des Amtes Signau» mit Sitz in Langnau.

Die Idee setzt sich durch
Der heutige «Verein Probon Emmental und Entlebuch» wurde 1909 als «Spar- und Rabattgenossenschaft Langnau und Umgebung» gegründet, 1923 kam die Umbenennung in «Rabattverein Amt Signau». Zwar waren dem Verein rasch einmal um die 70 bis 80 Geschäfte beigetreten, doch der Erste Weltkrieg und später die Wirtschaftskrise der dreissiger Jahre liessen den Umsatz mit Rabattmarken darben. Prägende Person im Verein war Friedrich Stettler von der Schuhhandlung an der Oberstrasse: von 1917 bis 1920 war er Präsident, danach während 26 Jahren Geschäftsführer und verantwortlich für die Markenausgabestelle. Nach dem Zweiten Weltkrieg der «Boom»: bereits 1952 zählte der Verein über 100 Mitgliedgeschäfte, die Rabattmarken abgaben.
Von der Rabattmarke zum ProBon
Zu Beginn der Rabattvereine hatte fast jedes Dorf seine eigenen Rabattmarken. In Langnau und Umgebung wurden die im Gründungsjahr 1909 herausgegebenen Marken nach sechs Jahren erstmals ersetzt, danach alle vier Jahre (Beispiel einer Marke nebenstehend, aus dem Jahr 1931).
Erst im Jahr 1956 wurde in Bern die «Vereinigung für einheitliche Rabattmarken» gegründet, mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Amt Signau. Die «PRO Rabattmarke» gab‘s in der ganzen Deutschschweiz bis 1986, am Ende parallel zum neu lancierten ProBon.
Auch beim ProBon hatten die Detaillisten im Amt Signau eine Vorreiterrolle: sie waren 1978 schweizweit die ersten, die den neuen Treue-Bon an ihre Kundschaft verschenkten.

1931

1957 - 1967

1967 - 1986

2000 - 2023

1957 - 1967

1978

1979 - 2000

Klebhefte


Aktiv und innovativ
Die PRO-Detaillisten im Amt Signau waren ab 1950 sehr aktiv und innovativ bei der Kreation von Publikums-Aktionen: in Signau folgten über 500 Besucherinnen der Einladung zu einem «Hausfrauen-Abend» (wo über «interessante Hausfrauenprobleme» referiert wurde), Peter Wüthrich (Eisenwaren Langnau) war 1954 als «Samichlaus» unterwegs und verteilte über 8‘000 «Samichlaus-Päckli» und 1969 wurde unter dem Slogan «Die PRO-Rabattgeschäfte im Dienste der Verkehrserziehung» ein Verkehrsgarten eingerichtet.
Auch Gratis-Verlosungen und Wettbewerbe wurden (und werden heute noch) regelmässig durchgeführt – wobei sich die Preise mit Autos, Velos usw. einst wie heute sehen lassen.
Der heutige «Verein Probon Emmental und Entlebuch» wurde 1909 als «Spar- und Rabattgenossenschaft Langnau und Umgebung» gegründet, 1923 zum «Rabattverein Amt Signau» und 1979 in «Detaillistenverein Amt Signau» umbenannt.
Mit Publikums- und Werbeaktionen sorgten die PRO-Fachgeschäfte immer wieder für Aufsehen. Als echter Hingucker entpuppte sich die ganzseitige Werbung auf einem Linienbus ab 2002. Zahlreich waren (und sind heute noch) die zahlreichen Kunden-Aktionen: Gratis-Verlosungen, Wettbewerbe, Kundenreisen, Weihnachts-Ausstellungen, «Hausfrauenabende», mit gefüllter Sammelkarte gratis an einen Anlass, usw. – nebenstehend eine kleine Auswahl quer durch die Jahrzehnte.


Förderer von Kultur und Freizeit
Mit Publikums- und Werbeaktionen sorgten die PRO- Fachgeschäfte immer wieder für Aufsehen.
Als echter Hingucker entpuppte sich die ganzseitige Werbung auf einem Linienbus ab 2002.

Ein echter Hingucker! Mit der ganzseitigen Werbung auf einem Linienbus ging ProBon auch in diesem Bereich neue Wege.
Tradition hat im Amt Signau auch die Unterstützung von kulturellen und sportlichen Anlässen. Manchmal sind diese gekoppelt an einen vergünstigten Eintritt mit einer vollen Sammelkarte (wie z.B. die Kino- Aktionen). Seit Mitte der neunziger Jahre trat oder tritt der ProBon-Verein aber häufig auch als Sponsor auf: beim Cartoon Festival Langnau, beim Woodrock- Festival, beim Paragraph K oder bei den Jazz-Nights Langnau und bei vielen anderen mehr. Die ProBon- Geschäfte sind damit auch ein wichtiger Förderer von Sport und Kultur in der Region.

